Viktoria Köln: Nur 300 Zuschauer gegen Ingolstadt

Koronkiewicz, Risse, Bunjaku und Co. dürfen am Sonntag nur vor 300 Zuschauern spielen (Foto: Jakob Settgast/Viktoria Köln)

Jetzt tritt auch bei Viktoria Köln das ein, worauf niemand gehofft hat: Statt der knapp 2.000 Zuschauer, die laut Hygienekonzept für den Sportpark Höhenberg zugelassen waren, können am Sonntag beim Heimspiel gegen den FC Ingolstadt lediglich 300 Besucher dabei sein. Grund dafür ist die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner. Der Wert, der laut Corona-Schutzverordnung die Zahl 35 nicht übersteigen soll, liegt laut Robert Koch-Institut aktuell in Köln bei 45,4. Damit erlischt die Genehmigung, vor einer größeren Anzahl von Zuschauern zu spielen.

„Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir beim Spiel gegen den Tabellenvierten aus Ingolstadt nur 300 Besucher ins Stadion lassen können“, sagt Axel Freisewinkel, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH. „Die Fans der Viktoria haben sich beim letzten Heimspiel vorbildlich verhalten und die Unterstützung der eigenen Mannschaft durch die Anhänger ist ein extrem wichtiger Faktor. Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass die Gesundheit der Menschen im Vordergrund steht. Deshalb gilt es, die entsprechenden Schutzverordnungen zu beachten.“

Wer letztlich am Sonntag in den Sportpark Höhenberg kommen kann, wird nun über ein Losverfahren entschieden. „An der Auslosung nehmen alle Dauerkarten-Inhaber – egal ob Steh- oder Sitzplatz – teil. Die jeweiligen Gewinner werden noch im Laufe des Tages informiert“, berichtet Freisewinkel. Online georderte Einzeltickets werden abzüglich Systemgebühr automatisch zurückerstattet. In der Geschäftsstelle erworbene Eintrittskarten für die Partie gegen Ingolstadt können zu den bekannten Geschäftszeiten im Sportpark Höhenberg zurückgegeben werden.

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