Türkgücü München: Entscheidung über Pokal-Teilnahme erneut vertagt

Nachdem Türkgücü München aufgrund der Nicht-Nominierung für den DFB-Pokal Klage gegen den Bayrischen Fußball-Verband eingereicht hatte, wurde die Entscheidung über die Teilnahme erneut vertagt.

Nach dem Beschluss zur Fortsetzung der Regionalliga Bayern im Juni wurden die Münchner als Tabellenführer für die 3. Liga gemeldet. Der Verein hätte in der ersten Runde des DFB-Pokals antreten dürfen. Dieses Recht stand in den vergangenen Jahren dem besten bayrischen Amateurklub zu, der bis zu dem Beginn der Corona-Zwangspause Türkgücü München war. 

Gegen die Regelung des BFV, die dem Zweitplatzierten der Regionalliga Bayern (1. FC Schweinfurt 05) im Gegenzug für den Nicht-Aufstieg die Teilnahme am DFB-Pokal zusicherte, hatte Türkgücü München eine einstweilige Verfügung beantragt. Diese wurde nun teilweise aufgehoben und abgeändert. Der BFV muss die Meldung des 1. FC Schweinfurt 05 widerrufen und über die Meldung zur 1. DFB-Pokalhauptrunde unter der Rechtsauffassung des Gerichts erneut entscheiden. BFV hat jetzt nur zwei Möglichkeiten – Der Verband müsste die Satzung erneut ändern oder Türkgücü München wird für den DFB-Pokal nominiert. 

„Ich würde das Urteil als Teilerfolg bezeichnen. Es war richtig, dass wir auf die Umsetzung der Spielordnung vom 5. Mai 2020 gepocht haben, nachdem das Gericht bestätigt hat, dass wir laut dieser am DFB-Pokal teilnehmen müssten. Die kurzfristige Änderung der Spielordnung am 01. September hält einer kartellrechtlichen Prüfung nicht stand und ist dementsprechend nichtig. Das hat das Gericht so bestätigt.“, erklärte Türkgücü-Geschäftsführer Max Kothny im Anschluss an die Verkündung.

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